Solarenergie 2026 – neue Pflichten und Chancen für Unternehmen
Mit dem Jahreswechsel rücken für Unternehmen wichtige Entwicklungen rund um die Nutzung von Solarenergie auf Dachflächen in den Fokus. Die regulatorischen Anforderungen steigen und gleichzeitig eröffnen sich neue wirtschaftliche Chancen.
Solarpflichten in Deutschland
Ein bundesweit einheitliches „Solargesetz 2026“ gibt es nicht. Stattdessen haben zahlreiche Bundesländer eigene Solarpflichten eingeführt oder erweitert. Je nach Standort Ihres Unternehmens können folgende Vorgaben gelten:
· PV-Pflicht bei Neubauten von Nichtwohngebäuden
· PV-Pflicht bei Dachsanierungen, teilweise mit festen Übergangsfristen
· Mindestbelegungsquote für Dachfläche
Diese Anforderungen sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und Solargesetzen verankert und unterscheiden sich teils deutlich. Ein standortbezogener Rechtscheck ist daher unerlässlich.
EU-Vorgaben als rechtlicher Rahmen
Die nationalen Regelungen basieren auf europäischen Richtlinien wie der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) und der EU-Gebäuderichtlinie (EPDB). Diese setzen klare Impulse für den Ausbau der Solarenergie:
· Vereinfachte und beschleunigte Genehmigungsverfahren
· Verbesserte Förderbedingungen
· Stärkere Nutzung von Dachflächen für erneuerbare Energien
Die Umsetzung erfolgt in Deutschland überwiegend auf Landesebene, nicht über ein zentrales Bundesgesetz.
Warum Unternehmen jetzt aktiv werden sollten
Rechtliche Planungssicherheit
Wer frühzeitig prüft, welche Solarpflichten gelten, vermeidet Verzögerungen, Bußgelder und zusätzliche Kosten.
Wirtschaftliche Vorteile
PV-Anlagen senken langfristig die Stromkosten und profitieren von attraktiven Förderprogrammen auf Bundes- und EU-Ebene.
Nachhaltigkeits- und ESG-Ziele
Solarenergie ist ein zentraler Baustein moderner Nachhaltigkeitsstrategien und verbessert die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens.
Praktische Handlungsempfehlungen
ü Standortcheck durchführen: Ermitteln Sie, ob und in welchem Umfang Ihr Unternehmen von Solarpflichten betroffen ist. Insbesondere bei geplanten Bau- oder Sanierungsmaßnahmen.
ü Technische Lösungen prüfen: Welche brandschutztechnischen Anforderungen und Risiken sind mit ihrem Vorhaben zur Errichtung und dem Betrieb der Photovoltaikanlage verbunden?
ü Fördermittel nutzen: Nationale und europäische Förderprogramme können die Wirtschaftlichkeit Ihrer Investition erheblich verbessern.
Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen eine klare Orientierung für die nächsten Schritte im Bereich Solarenergie zu geben.
Unser interdisziplinäres Team begleitet Ihr Vorhaben mit standortbezogener Rechtsprüfung, brandschutztechnischer Risikobewertung von Photovoltaikanlagen sowie fachliche Stellungnahmen im Genehmigungsprozess. Sprechen Sie uns gerne an!
Christian Schmidt
- Diplom-Ingenieur -
Tel. 0049 345 686977-15
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