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Erstmalige Berichtspflicht nicht verpassen: „Microplastic Reporting“ bei der ECHA für die Herstellung und industrielle Anwendung von Kunststoffgranulat, - flocken und -pulver läuft noch bis 31.05.2026
Das Inverkehrbringen von Kunststoffgranulat, -flocken und -pulver, sogenannte synthetische Polymermikropartikel (SPM), wurde mit Änderung der REACH-Verordnung im Oktober 2023 Beschränkungen nach Anhang XVII Eintrag 78 unterworfen.
Brandgefahren im Betrieb erkennen und erfolgreich managen
Die mögliche Entstehung von Bränden wird auch heutzutage noch häufig unterschätzt. Kommt es jedoch zu einem größeren Brandereignis, so hat dies nicht selten erhebliche Konsequenzen für den Fortbetrieb bzw. eine zügige Wiederaufnahme der Geschäfte.
In der Tat ist die Brandgefahr allgegenwärtig, da fast überall die drei Grundbedingungen für Feuer vorhanden sind. Nicht umsonst ist die Brandgefahr ein „heißes“ Thema bei den Sachversicherungen.
Wann kann auf AGW-Messungen verzichtet werden?
Grenzwerte für Arbeitsplatzbelastungen (AGW) sind ein zentrales Instrument im Arbeitsschutz, um Risiken durch Gefahrstoffe zu bewerten und zu kontrollieren. Doch nicht immer ist eine aufwändige AGW-Messung erforderlich oder die beste Lösung. Je nach Stoff, Tätigkeit und Arbeitsumgebung können auch andere Wege zum sicheren Nachweis geringfügiger Expositionen führen.
Endspurt TA Luft 2021: Ist Ihre Anlage bereit für die Frist 12/2026?
Beim Thema Immissionsschutz denken viele zuerst an Schornsteine. Doch die TA Luft 2021 (Nr. 5.2.6) nimmt verstärkt die „versteckten“ Quellen in den Fokus: Diffuse Emissionen, die beim Lagern, Umfüllen, Fördern und Verarbeiten flüssiger organischer Stoffe entstehen.
Da die allgemeine Übergangsfrist für Bestandsanlagen am 1. Dezember 2026 endet (gemäß Nr. 6.2.3.3), ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Ihre Prozesse auf Konformität zu prüfen.
Rückbau & Recycling von Windenergieanlagen: Was Betreiber, Hersteller und Recycler jetzt wissen müssen
Da in den kommenden Jahren zahlreiche Windenergieanlagen ihre technischen oder wirtschaftlichen Lebensende erreichen, gewinnt der rechtskonforme Rückbau zunehmend an Bedeutung. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten aktuellen Punkte zusammen.
Rückbaupflicht nach BauGB und BImSchG
Änderung der CSRD-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive) – Neue Schwellenwerte für die Anwendung (Stand Februar 2026)
Mit der Richtlinie 2026/470 werden die CSRD-Richtlinie für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und CSDDD für Sorgfaltspflichten von Unternehmen entscheidend geändert. Für die meisten Unternehmen dürfte die Veränderung der Schwellwerte für die Berichtspflicht von Nachhaltigkeitsberichten bzw. Anwendbarkeit der Richtlinie für Sorgfaltspflichten von Bedeutung sein.
Die novellierte TRGS 430 - Isocyanate – Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen
Die novellierte TRGS 430 „Isocyanate – Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen“ stellt einen zentralen Schritt dar, um den Arbeitsschutz beim Umgang mit Isocyanaten an den aktuellen Stand von Wissenschaft, Technik und EU‑Recht anzupassen. Isocyanate werden.
Ausbildung und Fortbildung von Sicherheitsbeauftragten gemäß SGB VII §22 (DGUV-Vorschrift 1 und DGUV-R 001)
Gemäß Sozialgesetzbuch VII muss in Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten mindestens ein Sicherheitsbeauftragter bestellt werden. Wie viele Sicherheitsbeauftragte genau zu bestellen sind, hängt von der Anzahl der Beschäftigten, den bestehenden Unfallgefahren sowie der Nähe (räumlich, zeitlich und fachlich) der Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten ab.
Psychische Gesundheit im Unternehmen - Ihr Schlüssel für nachhaltigen Erfolg
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind längst kein Randthema mehr. Sie wirken sich direkt auf Fehlzeiten, Motivation und die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeitenden und damit auf den Erfolg Ihres Unternehmens aus. Seit 2013 ist die Berücksichtigung psychischer Faktoren in der Gefährdungsbeurteilung gesetzlich vorgeschrieben. Doch wer nur die Pflicht erfüllt, verschenkt Chancen.
Vortragsunterlagen: Beschleunigung von Genehmigungsverfahren
Am 29.01.2026 hat unser Kollege Stefan Hüsemann beim Regierungspräsidium Gießen einen Vortrag zum Thema Beschleunigung von Genehmigungsverfahren gehalten.
Aufgrund der großen Nachfrage stellen wir Ihnen den Vortrag hier als Download zur Verfügung.
Lärm sichtbar machen – Moderne Akustiklösungen der BfU Dr. Poppe AG
„Lärm ist nicht nur hörbar – er lässt sich heute sichtbar machen.“
Wir führen Schallmessungen nach aktuellen Normen durch und ermitteln präzise Emissions- und Immissionspegel als verlässliche Grundlage für Ihre Planungen. Darüber hinaus erstellen wir rechtskonforme Lärmgutachten für Genehmigungsverfahren, Gewerbeanlagen und Maschineninstallationen und begleiten Sie sicher durch behördliche Prozesse.
Solarenergie 2026 – neue Pflichten und Chancen für Unternehmen
Mit dem Jahreswechsel rücken für Unternehmen wichtige Entwicklungen rund um die Nutzung von Solarenergie auf Dachflächen in den Fokus. Die regulatorischen Anforderungen steigen und gleichzeitig eröffnen sich neue wirtschaftliche Chancen.
Solarpflichten in Deutschland
Ein bundesweit einheitliches „Solargesetz 2026“ gibt es nicht. Stattdessen haben zahlreiche Bundesländer eigene Solarpflichten eingeführt oder erweitert. Je nach Standort Ihres Unternehmens können folgende Vorgaben gelten:
Beschleunigung des Ausbaus von klimaneutraler Wärmeversorgung
Um das nach § 2 Abs. 1 des Wärmeplanungsgesetzes gestellte Ziel, den Anteil von Wärme aus erneuerbaren Energien und/oder aus unvermeidbarer Abwärme soweit zu erhöhen, dass ab dem 1. Januar 2030 im bundesweiten Mittel 50 % an der jährlichen Nettowärmeerzeugung in Wärmenetzen erreichen zu können, wurde am 22. Dezember 2025 das Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus von Geothermieanlagen, Wärmepumpen und Wärmespeichern und zur Änderung weiterer rechtlicher Rahmenbedingungen für den klimaneutralen Ausbau der Wärmeversorgung sowie zur Änderung des Baugesetzbuches und zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vom Bundestag beschlossen.
Neufassung der DGUV Vorschrift 2: Auswirkungen auf Tätigkeiten mit Biostoffen
Die zum 1. Januar 2026 überarbeitete DGUV Vorschrift 2 bringt umfassende Änderungen für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung. Ziel ist eine modernere, stärker risikoorientierte Betreuung, die den tatsächlichen Gefährdungen im Unternehmen entspricht.
Was ist neu?
Unterstützung im Bereich Explosionsschutz
Setzen Sie in Ihrem Betrieb brennbare Flüssigkeiten und Gase ein oder fallen im Rahmen Ihrer Tätigkeiten Stäube brennbarer Feststoffe an, müssen Sie sich Gedanken über den Explosionsschutz machen.
Reminder zur grenzüberschreitenden Verbringung von Abfällen
Mit Durchführungsverordnung 2025/1290 zur Abfallverbringungsverordnung 2024/1157 wurde das zentrale System zur elektronischen Übermittlung und zum Austausch von Verbringungs- Dokumenten sowie weitere technische und organisatorische Anforderungen an das zentrale System geregelt.
EU-Verordnung zur Vermeidung der Freisetzung von Kunststoffgranulaten
Freisetzungen von Kunststoffgranulate stellen die drittgrößte Quelle unbeabsichtigt in die Umwelt freigesetzten Mikroplastiks in der Europäischen Union dar und sind auf eine unsachgemäße Handhabung auf allen Stufen der Lieferkette von Kunststoffgranulat zurückzuführen, darunter Produktion, einschließlich Recycling, Herstellung von Ausgangschargen, Mischung , Umwandlung, Verarbeitung, Vertrieb, Beförderung (auch auf dem Seeweg) und andere logistische Vorgänge, Lagerung, Verpackung und Reinigung von Kunststoffgranulatbehältern und -tanks.
Revision der DIN EN ISO 14001
Die internationale Norm für Umweltmanagementsysteme, die DIN EN ISO 14000, wird derzeit überarbeitet. Die Veröffentlichung der revidierten Norm wird im Frühjahr 2026 erwartet und ersetzt die derzeit gültige Version 14001:2015. Die Revision war erforderlich, um die Anforderungen an die wachsenden ökologischen Herausforderungen, regulatorische Anforderungen sowie Bedürfnisse der Wirtschaft anzupassen. Des Weiteren sollen Aspekte des Klimawandels integriert
Wasserrecht: Änderung der Wassergefährdungsklasse von Lithiumbromid
Bei Lithiumbromid (LiBr) handelt es sich um das Lithiumsalz der Bromwasserstoffsäure. In der Industrie wird es im Wesentlichen in wässriger Lösung als Absorptionsmittel für Kältemaschinen (z.B. in Klimaanlagen, Adsorptionskälteanlagen) eingesetzt. Weitere Verwendungszwecke sind Löten (als Flussmittel) oder in Batterien (als Elekotrolyt in bestimmten Lithium-Batterien).
Vom Umweltbundesamt wurde nunmehr eine Neueinstufung der Wassergefährdungsklasse (WGK) des Lithiumbromid vorgenommen. Das Gemisch wird neuerdings in die Wassergefährdungsklasse 2 (deutlich wassergefährdend) eingestuft (vormals WGK 1).
Jährliche Berichtspflichten
Berichtspflicht nach E-PRTR-Verordnung (Frist: 30. April 2026):
Ab sofort ist es für Betreiber möglich die Berichterstattung für Ihren PRTR/GFA-Bericht für das Berichtsjahr 2025 über BUBE-Online vorzunehmen und den Bericht abzugeben. Der Termin für die Berichtsabgabe ist der 30. April 2026. In Ausnahmefällen und nach Antrag bei Ihrer zuständigen Genehmigungsbehörde ist eine Fristverlängerung bis 31. Mai 2026 möglich.