Für unsere Kunden beobachten wir fortlaufend die Entwicklung der Rechtsvorschriften sowie neue Aufgabenstellungen im Bereich Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energie und Datenschutz. Themen, die von besonderer Bedeutung sind oder aus unserer Sicht einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen, werden aufbereitet und als Newsletter versandt.
Das Thema Lärm spielt im Arbeitsschutz (LärmVibrationsArbSchV) eine große Rolle und umfasst weit mehr als die Beratung über einen geeigneten Gehörschutz. Lärm kann nachhaltig negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten haben. Um daher wirksame Schutzmaßnahmen zu treffen ist es wichtig, Lärmbelastungen systematisch zu erfassen und zu bewerten.
Seit dem 17. April 2026 gilt in Deutschland die neue Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV). Mit der Neufassung wurde die bisherige Verordnung an die Anforderungen der europäischen F-Gas-Verordnung (EU) 2024/573 angepasst sowie bestehende Regelungen hierzu neu geordnet und ergänzt. Die Verordnung erweitert unter anderem die Sachkundeanforderungen auf Tätigkeiten mit alternativen Kältemitteln wie Propan, Kohlendioxid (CO2) oder Ammoniak. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualifikation, Dokumentation und den sicheren Betrieb entsprechender Anlagen.
Die rechtlichen Anforderungen an Biozide und Rodentizide entwickeln sich kontinuierlich weiter. Regelmäßige Änderungen von Wirkstoffen, Zulassungen und Anwendungs-bestimmungen machen es erforderlich, bestehende Schädlingsbekämpfungskonzepte regelmäßig zu überprüfen. Besonders betroffen sind aktuell antikoagulante Rodentizide (blutgerinnungshemmende Nagerbekämpfungsmittel), beispielsweise Produkte mit dem Wirkstoff Brodifacoum.
Stress, Termindruck, ständige Erreichbarkeit: Psychische Belastung gehört unabhängig von Branche oder Betriebsgröße zum Arbeitsalltag. Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Belastungen sind seit dem Jahr 2000 um mehr als 150 Prozent gestiegen. Für Unternehmen wird das Thema damit zu einer Aufgabe, die sich nicht länger ignorieren lässt.
Der Industriestrompreis ist eine befristete Strompreisentlastung. Ziel des Industriestrom-preises ist es, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hersteller zu stärken, Standort-verlagerungen zu verhindern und damit Wertschöpfungs- sowie Beschäftigungsstrukturen in strategisch wichtigen Branchen zu sichern. Zur Vermeidung von unzumutbaren Härten aufgrund von höheren Stromkosten wurde für die Jahre 2026 bis 2028 ein Industriestrompreis eingeführt.
Der neue Referentenentwurf bringt gegenüber der vorherigen Version einige Änderungen mit sich.
Hier einige Eckpunkte:
Im Jahr 2023 fielen in Deutschland pro Person durchschnittlich knapp zwei Kilogramm Textilabfälle an. Laut des Statistischen Bundesamts stieg die Menge an Textil- und Bekleidungsabfällen zwischen 2013 und 2023 von 112.700 auf 175.000 Tonnen, was einen Anstieg von rund 55 % bedeutet. Als wesentliche Ursache gilt das Geschäftsmodell der „Fast Fashion“, bei dem Kleidungsstücke häufig nur kurze Zeit genutzt und anschließend entsorgt werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Europäische Union die Vorschriften zur Textilabfallbewirtschaftung mit der Richtlinie 2025/1892 überarbeitet. Die Mitgliedsstaaten müssen die Vorgaben bis zum 17. Juni 2027 in nationales Recht umsetzen. Mit dem Eckpunktepapier der Bundesregierung liegt nun ein erster Entwurf vor, der aufzeigt, wie die Regelungen aus der Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden könnten.
Die zunehmenden Hitzewellen infolge des Klimawandels stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen, auch im Arbeitsschutz. Überhitzte Arbeitsräume und steigende Gesundheitsrisiken für Beschäftigte gehören zunehmend zum betrieblichen Alltag.
Die überarbeitete Norm ist am 15.04.2026 veröffentlicht worden und ersetzt die ISO 14001:2015 einschließlich der im Jahr 2024 publizierten Ergänzung zum Klimawandel.
Eine wichtige Prämisse für die Überarbeitung war es, bestehende Anforderungen zu präzisieren und gleichzeitig die Einführung neuer Anforderungen zu begrenzen. Darüber hinaus wurde die Norm an die neueste Version der Harmonisierten Struktur (HS) der ISO für Managementsystemnormen angepasst.
Am 26.03.2026 hat der Bundestag mit dem BEG V unter anderem Änderungen beim Schwellenwert zur Verpflichtung der Bestellung von Sicherheitsbeauftragten beschlossen. Das Gesetz beinhaltet eine Änderung § 22 SGB VII, wodurch eine Vielzahl an Sicherheitsbeauftragten in den Unternehmen abgeschafft werden könnten.
Das Gesetz soll nach Abschluss den Gesetzgebungsverfahrens bereits Ende Mai 2026 in Kraft treten.
Die regulatorische Landschaft für Industrieanlagen in Deutschland steht vor einem massiven Umbruch. Die Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/1785 (IED-Novelle) in nationales Recht ist in vollem Gange, sorgt jedoch für erhebliche politische Diskussionen. Als Ihr Partner für Umweltrecht fassen wir die aktuellen Entwicklungen für Sie zusammen.
Rechenzentren bilden den Grundbaustein für das Funktionieren der digitalen Gesellschaft. Deshalb ist es umso wichtiger, dass für ein ausreichendes Sicherheitskonzept in Rechenzentren gesorgt ist. Besonders im Fokus stehen dabei Brandschutz- sowie Umweltschutzanforderungen an Rechenzentren.
Für die im August 2026 in Kraft tretende Verpackungsverordnung hat die EU-Kommission einen Leitfaden (https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_664) vorgelegt. Dieser befindet sich bis Übersetzung in mehrere Amtssprachen und abschließenden förmlichen Annahme noch im Entwurf. Hierin werden z.B. noch unklare Begriffe wie Erzeuger und Hersteller näher erläutert.
In der heutigen Arbeitswelt kommen in vielen Arbeitsbereichen moderne Lasereinrichtungen zur Anwendung. Hierzu zählen z.B. Bereich in Industrie, Technik, Medizin und Wissenschaft. Laserstrahlung kann aufgrund seiner Wärmewirkung schwere Schäden an Augen und Haut verursachen. Zum Schutz der Beschäftigten müssen daher angemessene Schutzmaßnahmen für den sicheren Umgang berücksichtigt werden.
Mit der Verordnung (EU) 2025/2365 hat die Europäische Union einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik unternommen. Kunststoffgranulat zählt zu den größten Quellen unbeabsichtigt freigesetzten Mikroplastiks in der EU. Ursache sind vor allem Verluste bei Produktion, Verarbeitung, Lagerung und Transport.
Bereits während der „Ampel“-Regierung sollte das Energierecht, insbesondere das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) und das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) novelliert werden. Die Gesetzesänderungen sind nunmehr für 2026 geplant und es liegt ein erster Referentenentwurf vor. Inhaltlich können sich somit noch Änderungen ergeben, dennoch möchten wir Sie bereits über absehbare Neuerungen informieren.
Wir haben Sie bereits über die zu erwartenden Neuerungen durch die Änderungen an der Richtlinie 2010/75/EU (Industrieemissions-Richtlinie), insbesondere mit Blick auf die verpflichtende Einführung von Umweltmanagementsystemen und Transformationsplänen informiert. Nun liegt ein neuer Referentenentwurf für die Umsetzung in nationales Recht vor, welcher auch die Änderungen der Omnibus-Maßnahmenpakete zum Bürokratieabbau berücksichtigt (hier konkret: Umwelt-Omnibus Paket VIII).
Die EU-Kommunalabwasserrichtlinie regelt die Sammlung, Behandlung und Einleitung von kommunalem Abwasser innerhalb der Europäischen Union mit dem Ziel, Gewässer und Umwelt vor Schäden durch unzureichend behandeltes Abwasser zu schützen.
Das Inverkehrbringen von Kunststoffgranulat, -flocken und -pulver, sogenannte synthetische Polymermikropartikel (SPM), wurde mit Änderung der REACH-Verordnung im Oktober 2023 Beschränkungen nach Anhang XVII Eintrag 78 unterworfen.
Die mögliche Entstehung von Bränden wird auch heutzutage noch häufig unterschätzt. Kommt es jedoch zu einem größeren Brandereignis, so hat dies nicht selten erhebliche Konsequenzen für den Fortbetrieb bzw. eine zügige Wiederaufnahme der Geschäfte.
In der Tat ist die Brandgefahr allgegenwärtig, da fast überall die drei Grundbedingungen für Feuer vorhanden sind. Nicht umsonst ist die Brandgefahr ein „heißes“ Thema bei den Sachversicherungen.
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