Workshop Produktsicherheitsgesetz und 3D-Druck

am 06. Mai 2020 in Kassel

Die Bedeutung von 3D-Druck hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen. So kommt 3D-Druck zusehends in Unternehmen zum Einsatz: Teile oder vollständige Erzeugnisse werden im Druckverfahren für den Vertrieb oder zur eigenen Verwendung gefertigt, Geräte, Maschinen und Anlagen werden durch gedruckte Komponenten den Erfordernissen im Betrieb angepasst, für Instandhaltungsmaßnahmen benötigte Ersatzteile können schnell und unkompliziert hergestellt werden.

Doch ab welchem Punkt wird das Unternehmen durch die Verwendung eines 3D-Druckers zum Hersteller eines Produktes? Wann gelten die Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes? Ist die Durchführung eines CE-Konformitätsverfahrens erforderlich? Welche Eigenschaften müssen gedruckte Ersatzteile aufweisen? Dürfen überhaupt Ersatzteile selbst „nachgedruckt“ werden? Wird das Unternehmen durch Änderungen an Geräten produktrechtlich zum Hersteller der Geräte?

Antworten zu diesen und weitere Fragen werden im Rahmen des Workshops erarbeitet und sollen die Teilnehmer in die Lage versetzen, haftungsrechtliche Problemstellungen zu identifizieren und Lösungsansätze für die betriebliche Praxis zu finden.

 

 Agenda:

Thema Anriss des Inhalts
Einleitung und Vorstellung

09:00 – 10:30

  • Begrüßung
  • Übersicht über 3D-Drucker
    - Verfahren
    - Materialien
  • Erfahrungen/Anwendungen der Teilnehmer
- Kaffeepause -
Einkauf

(Vortrag)

10:45 – 12:00

  • Überblick über ProdSG/MaschRL
  • ProdSG und die daraus ableitbaren Anforderungen an 3D-Drucker
  • Eigenschaften eines ProdSG-konformen 3D-Druckers
    (zur Abgrenzung von nicht konformen Druckern, die dennoch mit CE gekennzeichnet sind)
- Mittagspause -
Verwendung des Druckers/Herstellen von Teilen

(Workshop)

12:45 – 14:30

  • Rechtliche Aspekte beim Herstellen von Teilen
  • Anforderungen an hergestellte Teile (mit Verweis auf die in der Einleitung gesammelten Anwendungen)
    - Erfordernis CE-Konformitätsverfahren
  • Herstellen von Ersatzteilen bzw. Änderungen an Maschinen
    - Wesentliche Änderung
  • Chemikalienrechtliche Fragestellungen (REACH, RoHS)
- Kaffeepause -
Betrieb

(Workshop)

14:45 – 15:30

  • Gemeinsames Erarbeiten einer Risikobeurteilung anhand eines Beispiels
  • Beispiel: Ersatzteile
    - Schlagfestigkeit
    - EMV
Abschluss
(Interaktiv)

15:30 – 16:00

  • Griffige Zusammenfassung aller Punkte
  • offene Diskussion zu strittigen Punkten

Die Kosten betragen Kosten: 990,00 € zzgl. Mehrwertsteuer.

 

Kontakt

Betreuungsgesellschaft für
Umweltfragen Dr. Poppe AG

Teichstraße 14-16
34130 Kassel
Telefon: +49 (0)561 96996-0
Telefax: +49 (0)561 96996-60

E-Mail:

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