CO2-Footprint für Produkte – Dekarbonisierung der Produktionskette

Im Jahr 2023 betrugen die weltweiten CO2-Emissionen etwa 38 ± 3 Milliarden Tonnen (Gt) aus der Verbrennung fossiler Energieträger, industrieller Prozesse und der Freisetzung von fossilem CO2. Um das internationale Ziel des Pariser Klimaabkommens, den Anstieg der durchschnittlichen globalen Temperaturerhöhung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf höchstens 2° oder vorzugsweise 1,5° Celsius zu begrenzen, zu erreichen, darf die Menschheit insgesamt nur noch 900 Gt CO2 bzw. 300 Gt CO2 emittieren. Um dieses Ziel zu erreichen, gelten in Deutschland mit dem geänderten Klimaschutzgesetz strenge Vorgaben.

Bis 2030 sollen in Deutschland die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 um 65% gesenkt und bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Dekarbonisierung der eigenen Aktivitäten ist zunächst die Kenntnis über die Treibhausgasemissionen der eigenen Produkte oder Dienstleistungen. Ein solcher Nachweis der CO2-Emissionen wird zunehmend in Ausschreibungen oder bei Kreditvergaben gefordert. Große Hersteller nehmen ihre Lieferanten entlang der Lieferketten hierfür mit in die Pflicht.

Indirekt verpflichtet die seit dem 05. Januar 2023 in Kraft getretene Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der Europäischen Union ebenfalls die Aufschlüsselung von CO2-Emissionen entlang der Scopes 1 bis 3.  Der Druck wächst und für manche Unternehmen wird der Carbon Footprint zur lästigen Pflicht, denn die Berechnung erfordert Ressourcen, Zeit und Kosten. Die messbaren wirtschaftlichen Vorteile einer CO2-Bilanz sind vielen Unternehmen jedoch nicht bewusst.

In diesem Onlineseminar sollen die Hintergründe der aktuellen und künftigen Gesetzgebung vorgestellt werden. Zudem möchten wir anerkannte Methoden zur Bilanzierung von CO2 und deren Äquivalenten über die Scopes 1 bis 3 (direkte Emissionen, indirekte Emissionen aus z. B. eingekaufter Energie sowie vor- und nachgelagerte Prozesse) darstellen und aufzeigen, wie diese über einen unternehmens- oder produktbezogenen CO2-Fußabdruck abgebildet werden können. Ferner möchten wir die Vorteile der Etablierung eines Nachhaltigkeitsmanagements betrachten und für das Thema sensibilisieren.

Benötigen Sie Unterstützung bei der CO2-Bilanzierung und der Erreichung von Klimaneutralität in Ihrem Unternehmen? Nehmen Sie an unserem Online-Seminar „CO2-Footprint für Produkte – Dekarbonisierung der Produktionskette“ teil. Sprechen Sie uns gerne bei Fragen an!

Kassel, 29. Februar 2024 / hwg / ha

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