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Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Unterstützung in allen Phasen der betrieblichen Umsetzung

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen eine Zunahme der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in zahlreichen Branchen. Dies wird unter anderem durch den von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Januar veröffentlichten "Stressreport Deutschland 2012" verdeutlicht.

 

Im Rahmen des Arbeitsprogramms „Psyche“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), einer Aktion aus Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Unternehmen, werden bis Ende 2017 mindestens 12.000 Betriebe durch Aufsichtsbehörden der Länder und Aufsichtsdienste der Unfallversicherungsträger besichtigt. Kernmerkmale dieser Betriebsbesichtigungen sind unter anderem die Überprüfungen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilungen zu psychischen Arbeitsbelastungen.

 

Derzeit enthält das Arbeitsschutzgesetz keine konkreten Vorgaben zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung. Daraus ergibt sich in der Praxis die Notwendigkeit, betrieblich angepasste Methoden zur Erfassung und angemessene Kriterien zur Bewertung psychischer Belastungen selbst festzulegen.

 

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Instrumente, zur Ermittlung arbeitsbedingter psychischer Belastungen unter Beachtung der jeweiligen Fragestellung, Branche oder gewünschter Analysetiefe. Wir organisieren und moderieren für Sie den Ablauf und führen die an der Gefährdungsbeurteilung beteiligten Personen zusammen. Dabei koordinieren wir auch bei Bedarf die Einbindung arbeitswissenschaftlicher Kompetenz durch z. B. Psychologen mit Erfahrung in der betrieblichen Praxis.

 

Gern unterstützen wir Sie bei der Durchführung der Beurteilung psychischer Belastungen in Ihren Unternehmen durch folgende Tätigkeiten:

  • Entwicklung eines auf den Betrieb / Arbeitsplatz zugeschnitten Konzeptes von Methoden und Kriterien zur Ermittlung und Bewertung psychischer Belastungen
  • Durchführung von Workshops zur Qualifizierung und Sensibilisierung beteiligter Personen
  • Moderation und Koordination von Arbeitskreisen die an der Gefährdungsbeurteilung mitwirken
  • Erhebung und Analyse betrieblicher Grundlagendaten aus z. B. Fehlzeiten, Krankheitsständen, etc.
  • Einführung von betrieblichen Verfahren zur Einbeziehung der Beschäftigten mit dem Ziel der Reduzierung psychischer Belastungen
  • Festlegung angemessener Maßnahmen zur Gestaltung der Arbeit und Arbeitsumgebung zur Vermeidung psychischer Belastungen, mit anschließenden Wirksamkeitskontrollen und Dokumentation
  • Überleitung der Gefährdungsbeurteilung in einen kontinuierlichen betrieblichen Prozess
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