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Netzsicherheit im Industriepark

Best Practice Case

Aufgabenstellung
Untersuchung der Netzsicherheit von Energieträgern und Hilfsmedien an zwei Standorten
in einem Industriepark aus folgenden Gründen:

  • Einrichtung eines Schichtbetriebsystems auf Abnehmerseite
  • Intensive Nutzung und damit verbundene erhöhte Beanspruchung der Versorgungssysteme
  • Zum Teil langjährige Nutzungsdauer der Versorgungseinrichtungen


Folgende Versorgungsnetze für Energieträger und Hilfsmedien wurden untersucht:

  • Stickstoff (Länge ca. 3,5 km, DN 25-100)
  • Dampf (Länge ca. 4 km, DN 80-250)
  • Kondensat (Länge ca. 3,5 km mit ca. 60 Kondensathebevorrichtungen)
  • Druckluft (Länge ca. 4 km, DN 25-100)
  • Trinkwasser/Kaltwasser (Länge ca. 6,5 km, DN 150 als Ringleitung,
    zusätzlicher Hochbehälter mit Rohrleitungen von ca. 1,7 km)


Unsere Leistungen

  • Festlegung von Teilabschnitten für jedes Versorgungsnetz auf Grundlage der Lagepläne beider Standorte. Ziel: Erhöhung des Detaillierungsgrads des Ist-Zustands durch die Bildung von Teilabschnitten, der Förderrichtung folgend, jeweils von der Einspeisestelle bis zu den angeschlossenen Verbrauchern
  • Anwendung von standortindividuellen Checklisten zur Erfassung des Ist-Zustands sowie der Betriebs- und Anlagenbedingungen für jedes Medium bzw. jeden Energieträger einschließlich der definierten Teilabschnitte
  • Inaugenscheinnahme der Medientrassen vor Ort gemeinsam mit Mitarbeitern des Auftraggebers einschließlich Fotodokumentation auf Grundlage der Checklisten
  • Systematische Erfassung der Daten für jeden Teilabschnitt als Grundlage zur Bewertung des gesamten Versorgungsstrangs nach den Prinzipien der Vorgehensweise zur risikobasierten Instandhaltung* auf Basis der FMEA (* Die risikobasierte Instandhaltung verfolgt das Ziel, auf der Grundlage einer Risikokennziffer Schwach-stellen zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Beseitigung abzuleiten)
  • Anwendung standortindividueller Auswertesysteme zur Festlegung und Dokumenta-
    tion von Einflussparametern sowie zur Berechnung von Risikokennziffern
  • Ableitung und Priorisierung von Handlungsempfehlungen für Reparatur und Instand-haltung von Teilabschnitten sowie sonstiger ergänzender Maßnahmen
  • Dokumentation von Risikokennziffern nach durchgeführten Reparatur- oder Instand-haltungsmaßnahmen unter Anwendung des Auswertesystems. Ziel: Überprüfung und Nachvollziehbarkeit der Wirkung durchgeführter Maßnahmen


Ergebnis für unseren Kunden

  • Erstmalige Erfassung des Zustands aller Abschnitte in den Versorgungsnetzen inkl. Ausweisung von Schwachstellen. Darauf aufbauende Erstellung einer Prioritätenliste für Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Erhöhung der Versorgungssicherheit für alle Energie- und Mediennetze durch frühzeitige Diagnose von Schwachstellen und Einleitung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen
  • Vorteile für den Kunden durch das BfU-Auswertesystem:
    • Sicherung zugesicherter und geforderter Produktqualitäten
    • Vermeidung von Ausfällen
    • Optimierung des Instandhaltungsmanagements
    • Erhöhung der Kosteneffizienz direkter und indirekter Instandhaltungsmaßnahmen
    • Verlängerung der Lebensdauer von Anlagen
    • Begrenzung von Investitionskosten
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