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Genehmigungsmanagement

Best Practice Case

Aufgabenstellung
Technische  Anlagen vieler Branchen, z. B. der Papier- oder Nahrungsmittelherstellung,
der Energieerzeugung oder der Oberflächenbehandlung, sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtig. In diesem Fall müssen für diese Anlagen bei Neuerrichtung oder Veränderung Genehmigungsanträge gestellt werden. Hierfür werden zum Teil eine Vielzahl von Konzepten (Genehmigungen, Erlaubnisse, usw.) benötigt.

Hierbei steht dem Interesse des Antragstellers, die Bestandsgenehmigung des verbleiben-
den Anlagenparks beizubehalten, das Interesse der Genehmigungsbehörde gegenüber, Anordnungen auch zum übrigen unveränderten Anlagenpark zu treffen.

Darüber hinaus ist häufig eine enge Zeitplanung ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg von Projekten.

Um bereits im Vorfeld der Antragstellung Zielkonflikte zwischen diesen Interessen zu verhindern, unterstützen unsere Ingenieure und Juristen das Genehmigungsverfahren
durch die präzise Prüfung der Genehmigungserfordernisse, erstellen einen passgenauen Genehmigungsantrag und zugehörige Gutachten (z. B. Staub- und Lärmprognosen) um bereits im Vorfeld z. B. die Anlagen-abgrenzung mit der zuständigen Behörde einvernehmlich zu klären. Eingereichte Antragsunterlagen können so seitens der Behörden zügig und ohne Aufschub geprüft und beschieden werden.

Unsere Leistungen
Die beiden nachfolgenden Beispiele geben Ihnen einen Eindruck unserer Leistungen bei
der Betreuung entsprechender Bauvorhaben.

Beispiel 1: Neuerrichtung einer Anlage

  • Identifikation der Genehmigungsbedürftigkeit in verschiedenen umwelt-
    relevanten Bereichen als Grundlage eines rechtskonformen Betriebs.
  • Erarbeitung und Ausformulierung einer passgenauen Anlagenabgrenzung
    als Bestandteil des Genehmigungsverfahrens.
  • Prüfung der grundsätzlichen Eignung des Anlagenstandortes unter umwelt-
    relevanten Gesichtspunkten.
  • Erfolgsfaktor: Gewährleistung einer ganzheitlichen Vorhabensbegleitung im
    Sinne des Betreibers durch das interdisziplinäre Know-how der BfU.


Beispiel 2: Änderung einer bestehenden Anlage
Die besondere Herausforderung bei vergleichsweise alten Betriebsstandorten
besteht in der Vielzahl unterschiedlichster Genehmigungen und der Einhaltung
von Auflagen aus einer Vielzahl von behördlichen Bescheiden. Die BfU unterstützt das Genehmigungsverfahren in folgenden Punkten:

  • In einem Änderungsgenehmigungsverfahren wird die Möglichkeit geprüft, alte Vorgaben zu bereinigen bzw. dem aktuellen Stand der Technik anzupassen – dies führte in der Folge häufig zu Betriebserleichterungen.
  • Nach eingehender juristischer Prüfung kann der Aufwand bei Gutachten, Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung auf ein rechtssicheres Minimum begrenzt werden.
  • Die enge Abstimmung mit den Behörden ermöglichte eine kooperative Zusammenarbeit im Genehmigungsverfahren, wodurch die Erarbeitung einer praktikablen Lösung gewährleistet wird.
  • Erfolgsfaktor: Eine mit aktuellem und umfassendem Sachverstand erarbeitete
    und behördlich abgestimmte, praxisorientierte Lösung im Sinne des Kunden.
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