DE EN

Stand der Technik

Best Practice Case

Ein Unternehmen, das nach Best Practice vorgeht, setzt zur Zielerreichung innovative und bewährte Systeme oder Prozesse ein, die auch unter Kostengesichtspunkten einem erfolgreichen Vorbild folgen.

 

Problem

Betreiber von genehmigungsbedürftigen Anlagen nach BImSchG müssen ihre Anlagen grundsätzlich nach dem Stand der Technik betreiben (vgl. § 5), um einen rechtskonformen Betrieb sicherzustellen. Dabei gewinnt ein betriebliches Auflagenmanagement, die Auswertung neuer Rechtsquellen inkl. Veröffentlichung von BVT-Merkblättern und  BVT-Schlussfolgerungen nicht zuletzt durch behördliche Umweltinspektionen und die Veröffentlichung von Inspektionsberichten zunehmend an Bedeutung.

 

Der aus der Wirtschaftslehre geprägte Begriff "Best Practice" ähnelt damit sehr dem technischen Begriff des Standes der Technik bzw. dem vergleichbaren europäischen Begriff der besten verfügbaren Technik - BVT (englisch: best available techniques - BAT). Im Umweltschutz bedeutet „Best“ regelmäßig, dass durch konkrete Vorsorgeanforderungen (z. B. durch Emissionsgrenzwerte) insgesamt ein hohes Schutzniveau für die Umwelt erreicht werden soll. „Verfügbar“ bedeutet, dass die Techniken/Betriebsweisen in einem Maßstab entwickelt sind, der unter Berücksichtigung des Kosten/Nutzen-Verhältnisses die Anwendung in dem betreffenden industriellen Sektor ermöglicht.

 

Dieser Grundsatz der Verhältnismäßigkeit fordert den Betreiber umweltrelevanter oder genehmigungsbedürftiger Anlagen regelmäßig dazu auf, Alternativen zu überprüfen wie die Auswahl der Verfahrenstechnik, der Einsatzstoffe oder der Art der Abwasser- und Abluftbehandlung.

 

Ziel

Ziel ist es die Produktion auch unter umweltrechtlichen Gesichtspunkten effizient und kostengünstig zu gestalten. Gleichzeitig ist ein rechtskonformer Betrieb sicherzustellen. Nur so führen Sie Ihr Unternehmen mit "best practice" zum angestrebten Erfolg.

 

Best Practice

Die BfU AG hat mit zahlreichen Kunden unterschiedlicher Branchen best practice-Lösungen entwickelt um den Anforderungen aus dem Immissionsschutz zu begegnen, die mit IE-Richtlinie und BVT-Merkblättern/-Schlussfolgerungen eine starke Dynamisierung erfahren haben.

 

Einige Best Practice-Methoden und Vorgehensweisen wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:

 

  • Auswertung neuer Rechtsquellen im Hinblick auf den Stand der Technik (CertLex)
    Nach Vorlage von Gesetzesentwürfen, der Veröffentlichung neuer Rechtsquellen, BVT-Merkblättern, BVT-Schlussfolgerungen, einer Aufhebung der Bindungswirkung der TA Luft oder der Veröffentlichung von Vollzugsempfehlungen des LAI (z. B. zu Formaldehyd) und behördlichen Erlassen prüfen wir, ob sich Änderungen zum Stand der Technik bei verschiedenen Branchen ergeben. Wir informieren unsere Kunden und geben entsprechende Handlungsempfehlungen.

 

  • Prüfung von Anlagen und Projekten auf Einhaltung des Standes der Technik
    Wir prüfen Anlagen auf den rechtskonformen Betrieb (Compliance-Prüfungen). Wir prüfen Projekte und Vorhaben auch auf deren Genehmigungsfähigkeit (inkl. Umsetzung rechtlicher Anforderungen zum Stand der Technik)

 

  • Entwicklung von Konzepten zur Umsetzung des Standes der Technik inkl. Variantenbetrachtung
    - Konzepte zur Umsetzung der Lösemittelverordnung (31. BImSchV),
    - Erstellung von Ausgangszustandsberichten (AZB),
    - Erstellung eines Berichts zur Abluftreinigung (TA Luft, 13. BImSchV, 17. BImSchV)

 

  • Unterstützung bei Anzeigen und Genehmigungsverfahren
    Im Antrag ist die Einhaltung rechtlicher Anforderungen insbesondere zum Stand der Technik in vollständiger und verständlicher Form darzustellen um es für die Behörde schneller möglich zu machen, die Genehmigung zu erteilen.

 

  • Vorbereitung und Begleitung von Umweltinspektionen (insbesondere bei IE-Anlagen)
    Im Vorfeld einer Umweltinspektion prüfen wir den Betrieb der Anlage gemäß Anforderungen aus den vorliegenden Genehmigungen und gemäß rechtlicher Anforderungen insbesondere an den Stand der Technik und unterstützen bei der Umsetzung eines rechtskonformen Betriebs. Hierdurch kann der Veröffentlichung von Inspektionsberichten mit Mängeln vorgebeugt werden.
Startseite | Kontakt | Sitemap | Impressum | Datenschutz
© BfU-AG