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Strahlenschutzbeauftragte

Verantwortungsvoller Umgang mit radioaktiven Stoffen

Die Verwendung von radioaktiven Stoffen ist in vielen Teilbereichen in Industrie, Gewerbe und Medizin nicht mehr wegzudenken. Zum Einsatz kommen radioaktive Stoffe in Messgeräten zur der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung oder Messaufgaben wie Durchfluss- oder Füllstandmessung. Daneben werden radioaktive Stoffe in Präparaten zu medizinischen Diagnose- und Therapiezwecken genutzt.

 

Da radioaktive Strahlung beim Menschen zu akuten Strahlenschäden, erheblichen Erkrankungen und Erbgutveränderungen führen kann, ist die Verwendung von radioaktiven Stoffen streng reglementiert.

 

Unternehmen, die Tätigkeiten mit radioaktiven Stoffen vornehmen (z.B. Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen, Verwendung von radioaktiven Stoffen in Messgeräten), müssen grundsätzlich Strahlenschutzbeauftragte nach der Strahlenschutzverordnung bestellen.

 

Strahlenschutzbeauftragte müssen die nach § 30 Strahlenschutzverordnung geforderte Fachkunde aufweisen.

 

Der Strahlenschutzbeauftragte kann folgende Aufgaben übernehmen:

  • Unterweisung der in Strahlenschutzbereichen tätigen Personen,
  • Planung und Festlegung technischer und organisatorischer Strahlenschutzmaßnahmen (z. B. Festlegung von Strahlenschutzbereichen),
  • Erstellung der Strahlenschutzanweisungen,
  • Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der für den Strahlenschutz bestimmten Einrichtungen, Geräte und Ausrüstungsgegenstände,
  • Bestandsverwaltung der radioaktiven Präparate,
  • Kontrolle der Personendosimeter (Tragen der Dosimeter, regelmäßiger Wechsel der Filme),
  • regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der Schutzvorrichtungen und Schutzvorschriften,
  • Behördenmanagement mit Überwachung- und Aufsichtsbehörden sowie Berufsgenossenschaften.
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